Epochenübersicht – Weimarer Klassik (1786-1805)

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Die Weimarer Klassik ist vor allem von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller geprägt. Sie begann mit Goethes Italienreise und erreichte ihren Höhepunkt in dem Jahrzehnt der Zusammenarbeit der beiden in Weimar und endete mit Schillers Tod.

Leitmotive/ Merkmale

Harmonie
Das Menschenbild der Weimarer Klassik ist dem Gedanken der Humanität verpflichtet. Der Mensch kann diese nur ganz in sich ausbilden, wenn sich alle seine Eigenschaften und Fähigkeiten gleichermäßig in ihm vereinigen. Das Mittel um den Menschen zur Humanität auszubilden, ist die Kunst.

Kunst
Ein Kerngedanke der Kunsttheorie der deutschen Klassik ist die Idee von der Autonomie der Kunst. Der Kunst werde bestimmte Eigenschaften und Merkmale zugeschrieben. Beispielsweise soll die Kunst ihren Zweck und Wirkung in sich selbst haben und keinen Affekte hervorrufen sowie Lehren vermitteln. Sie soll sich von allem Subjektiven und Zufälligen befreien und richtet sich auf das Objektive und gemeinschaftliche aus.

Weitere Themen waren: Die Autonomie des Menschen, die Abhängigkeit des Menschen von einer höheren Instanz, das Bedürfnis nach Gesetz, Maß und Regeln, die Verantwortung des Individuums gegenüber der Gemeinschaft sowie der innere Konflikt zwischen Pflicht und Neigung

Sprache und Form

Das klassische Ideal bewirkt die Verwendung der streng geschlossenen Form des Klassischen (aristotelischen) Dramas. Oft handelt es sich um antike Geschichten oder griechische Mythologie. Die Sprache ist gehoben und durchgeformt und wird in Blankversen dargestellt.

Bezug zu Iphigenie

Das Drama Iphigenie von Goethe ist ein klassisches Drama, aus der Epoche der Weimarer Klassik. In diesem Drama wird der ideale Mensch (Iphigenie) dargestellt. Sie verkörpert Gerechtigkeit und das Humanitätsideal. Ihr gelingt es durch ihre Ehrlichkeit den Fluch der Tantaliden zu brechen. Goethe bezieht sich in dem Drama auf die griechische Mythologie und das antike Griechenland. Das Geschehen findet größtenteils im Inneren der Figuren statt, welches den Konflikt der Zerrissenheit zwischen Pflicht und Neigung darstellt.

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